Heiligabend auf der Ruine Hornstein

An Heiligabend fand auf der Ruine Hornstein traditionell um Mitternacht unser Gottesdienst statt. Wir freuten uns sehr, dass auch in diesem Jahr wieder sehr viele Menschen gekommen sind. Die milden Temperaturen sorgten dafür, dass Pfadfinder, Eltern, Freunde und Bekannte in der späten Nacht noch den Weg auf sich genommen haben, um gemeinsam mit uns Weihnachten zu feiern.

Die Vorbereitung erfolgte wieder durch uns Pfadfinder selbst zusammen mit Frau Elke Gehrling, die den Wortgottesdienst durchführte. Zur musikalischen Untermalung der Feier trugen Svenja an der Querflöte und Jürgen und Marc an Gitarren bei. Mit ihren Instrumenten begleiteten sie die Gottesdienstbesucher, die kräftig mitsangen.

Einige neue Elemente

Am Tag vor Heiligabend bereiteten wir bereits alles Wichtige auf der Ruine vor. Die pfadfindertypische Jurte grenzte direkt an den Veranstaltungsraum an und bot viele zusätzliche Sitzplätze für die Besucher. Trotz den milden Temperaturen am diesjährigen heiligen Abend waren Kissen und dicke Decken keine verkehrte Idee. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es aber auch wieder Glühwein und heißen Tschai um sich aufzuwärmen. Darüber hinaus sorgte ein Lagerfeuer, das sogar während des gesamten Gottesdienstes brannte, in der Mitte der Jurte für angenehme Temperaturen. Im Veranstaltungsraum der Ruine war außerdem ein kleiner Kaminofen in Betrieb und wärmte somit auch dort.

zwischen Jurte und Innenraum spielte sich alles ab

In diesem Jahr führte eine neue Art der Bestuhlung dazu, dass sich alle Blicke auf den Bereich zwischen Jurte und Veranstaltungsraum richteten. Dadurch konnten sich eigentlich alle Gottesdienstbesucher gegenseitig sehen. Die sonst übliche Reihung, wie man sie auch aus der Kirche kennt, wurde zugunsten dieser neuen Idee aufgebrochen. Ein Altar entstand inhaltstechnisch eh erst während des Gottesdienstes in der Mitte. Pfadfinder bauten ihn aus Kisten, Zeltplanen, einem Halstuch und dem Friedenslicht vor der Gabenbereitung auf.

Die Ruine Hornstein sorgt jedes Jahr aufs Neue für eine ganz besondere Atmosphäre. Der Gottesdienst an sich sowie die vielen kleinen Elemente rund um den Abend tun ihr Übriges, damit sich jeder wohl fühlt bei uns. Der Gottesdienst der Pfadfinder an Heiligabend ist etwas ganz Besonderes. Örtlichkeit, Inhalt und Ambiente machen ihn im Wesentlichen aus. Viele Besucher schauen jedes Jahr vorbei und pflegen damit nicht nur ihre eigene Tradition, sondern auch unsere mit. Besonders freut es uns aber, dass wir jedes Jahr – und so auch wieder 2016 – darüber hinaus neue Gesichter begrüßen dürfen.

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